Handwerkertag `19

Wichtige Entscheidungshilfe

Beim "Nachwuchshandwerkertag" können 67 Mittelschüler frühzeitig in die verschiedenen Berufe hineinschnuppern

Im Rahmen des "Nachwuchshandwerkertages 2019" konnten 67 Sechstklässler der Mittelschule Plattling erste Erfahrungen in einem handwerklichen Beruf sammeln. Diese Aktion wird seit 2010 vom Regionalmanagement Deggendorf in Kooperation mit dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft, dem Schulamt Deggendorf sowie der Kreishandwerkerschaft Donau-Wald durchgeführt. Die Schüler können dabei herausfinden, welche Berufsbereiche ihnen liegen, aber auch für welche Bereiche sie nicht geeignet sind.
Wählen konnten die Kinder aus den Bereichen Holz, Elektro und Metall bzw. Installation. Zum einem wurden in der "Schreinerwerkstatt" ein hölzernes Tabletboard hergestellt, die Elektriker bauten einen klingenden Tannenbaum und die Metaller verwandelten Rohrleitungen aus Edelstahl und Kupfer samt einem Holzbrett in einen Beistelltisch. Beim Erstellen der verschiedenen Werkstücke wurden sie von regionalen Meistern sowie deren Gesellen angeleitet und unterstützt.


Bei dem Projekt sollen Fähigkeiten und Vorlieben der Schüler in den Mittelpunkt rücken. Im Anschluss können die Jugendlichen dann aus entsprechenden Praktika bzw. den passenden Unterrichtszweig in der Mittelschule wählen. Ausbildungsabbrüche oder Wechsel sollen durch das Projekt schon im Vorfeld vermieden werden.
Den Mittelschülern machte das Arbeiten in den verschiedenen Berufszweigen großen Spaß und nachdem sie beim Entladen und Verteilen des Materials mitgeholfen hatten, legten sie sich richtig ins Zeug, um ein schönes Werkstück herzustellen. Die meisten von ihnen wunderten sich über sich selbst, da ihnen die Tätigkeiten mit dem Holz oder dem Metall richtig gut gefiel. Eigentlich alle zeigten viel handwerkliches Geschick beim Herstellen der Beistelltische und der Tabletboards. Aufmerksam hörten sie auf die Anweisungen der Handwerksmeister, konzentrierten sich auf ihre Tätigkeiten und freuten sich am Ende des Aktionstages über ihr "Gesellenstück" und über die ihnen überreichte Urkunde.


Die Gruppe der Anlagentechniker mit ihren Stühlen.


Die Gruppe der Elektroniker mit ihren klingenden Weihnachsbäumen.


Die Gruppe der Schreiner mit ihren Tabletboards.

Immer wichtiger wird die Werbung für das Handwerk durch die Firmen, weshalb pro Jahr etwa 70 Meister und Gesellen in den Schulen unterwegs sind, um den Jugendlichen ihren Beruf näher zu bringen. Besonders in Bayern werden Lehrlinge in handwerklichen Berufen händeringend gesucht, wie einer der Industriemeister betonte. Je mehr Praktika die Mädchen und Jungen machen würden, umso besser sei es für sie, denn umso eher würden sie wissen, welchen Beruf sie ergreifen wollen, fügte zweiter Bürgermeister Hans Schmalhofer an. Dieser zeigte sich begeistert von dem Geschick der jungen Leute, denen man die Freude am Handwerk ansehen konnte.


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